Zu den bedeutsamsten Zertifizierungen im Cloud-Bereich gehören internationale Normen wie ISO/IEC 27001, ein Standard, der Anforderungen an Informationssicherheits-Managementsysteme definiert sowie ISO/IEC 27017, der speziell Sicherheitsmaßnahmen für Cloud-Dienste beschreibt.
In Deutschland sind zudem der BSI C5-Kriterienkatalog sowie das Trusted Cloud Datenschutzprofil (TCDP) von Relevanz. Sie legen verbindliche Mindestanforderungen an die Daten- und Informationssicherheit fest, die Cloud-Dienstleister erfüllen müssen.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Zertifizierungsarten: Während bei einigen eine Selbstauskunft des Anbieters ausreicht, basieren andere, wie zum Beispiel das EuroCloud Star Audit oder TÜV-Zertifikate auf externen Audits und Vor-Ort-Prüfungen. Die zentralen geprüften Bereiche sind dabei Datensicherheit, Risikomanagement, Einhaltung von Vorschriften, Verschlüsselung sowie Zuverlässigkeit aller Dienste.
Cloud-Zertifizierungen sind sehr sinnvoll, denn sie schaffen Transparenz und erleichtern Usern die Auswahl eines vertrauenswürdigen Anbieters. Gleichzeitig sichern sie Firmen rechtlich ab. Dennoch sollten sie immer kritisch geprüft werden, denn die Prüfverfahren und auch die Aussagekraft kann je nach Zertifikat variieren.