Sichere Computing-Lösungen
STACKIT stellt Unternehmen eine leistungsstarke und datensouveräne Cloud-Plattform bereit, auf der sich Anwendungen und Daten sicher entwickeln, verwalten und betreiben lassen.
Die Cloud-Architektur bildet das Rückgrat jeder Cloud-Umgebung. Sie umfasst das gesamte Layout und die Vernetzung aller Komponenten und Technologien, die für Cloud-Computing erforderlich sind – von Rechenleistung und Speicher bis hin zu Netzwerken und Cloud-Diensten. Die Migration auf Cloud-Umgebungen – ob in Form reiner, hybrider oder Multi-Cloud-Strategien – bietet gegenüber klassischen On-Premise-Systemen klare Vorteile wie gesteigerte Agilität, nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit und Kosteneinsparungen durch eine nutzungsabhängige Abrechnung. Die Cloud-Architektur legt fest, wie diese Komponenten eingebunden werden, um Ressourcen über ein Netzwerk bereitzustellen, zuzuweisen oder zu skalieren. Sie fungiert quasi als detaillierter Bauplan für den sicheren Betrieb und die Bereitstellung von Anwendungen in der Cloud.
STACKIT positioniert sich als leistungsstarke europäische Cloud-Option für Unternehmen, die unabhängig von außereuropäischen Anbietern agieren möchten. Als Teil der Schwarz Gruppe legt STACKIT einen hohen Wert auf strengen Datenschutz, Datensouveränität und höchste IT-Sicherheit. Die gesamte Infrastruktur wird in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland und Österreich betrieben, sodass alle Daten ausschließlich in der EU bleiben und vollends DSGVO-konform verarbeitet werden. So vereint STACKIT Sicherheit mit starker Performance und Compliance, ideal für nachhaltige Cloud-Strategien. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wichtige zur Cloud-Architektur mit STACKIT.
Die Nutzung einer Cloud ist heute ein zentraler Bestandteil moderner IT-Infrastruktur – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld. Immer mehr Unternehmen setzen in großem Umfang auf Cloud-Computing, um flexibel auf Anwendungen, Rechenleistung und Speicherressourcen zuzugreifen, die lokal nur mit einem erheblichen Investitionsaufwand und Ressourcenverbrauch bereitgestellt werden könnten. Angesichts der Vielzahl verfügbarer Cloud-Angebote ist es von zentraler Bedeutung, den tatsächlichen Bedarf klar zu definieren und die Lösungen sowohl vor als auch nach der Implementierung immer wieder zu überprüfen. Das Ziel ist eine Cloud-Architektur, die alle Komponenten zu einem leistungsstarken, skalierbaren und kosteneffizienten Gesamtsystem integriert.
Eine Cloud-Architektur beschreibt das technische und organisatorische Zusammenspiel von Hardware, Software und Cloud Services innerhalb eines Netzwerks. Sie legt fest, wie diese Elemente miteinander interagieren, um eine effiziente, sichere und stabile Systemlandschaft zu bieten. Dabei werden nur jene Funktionen berücksichtigt, die für ein Unternehmen und seine Geschäftsprozesse tatsächlich bedeutsam sind. Das Ziel ist somit, eine Infrastruktur zu ermöglichen, die optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist und gleichzeitig ausreichend Flexibilität bietet, um künftige Anpassungen und Erweiterungen nahtlos integrieren zu können.
Cloud-Architekturen ermöglichen die Bereitstellung unterschiedlicher Servicemodelle. Dabei werden drei zentrale Hauptmodelle differenziert:
Darüber hinaus gibt es noch erweiterte Servicemodelle wie Function as a Service (FaaS), Database as a Service (DBaaS) oder Container as a Service (CaaS), die auf spezifische Anwendungsfälle zugeschnitten sind.
Es gibt verschiedene Modelle der Cloud-Architektur, die sich abhängig von den Anforderungen und Strategien eines Unternehmens auswählen und kombinieren lassen. Zu den verbreitetsten gehören folgende Modelle:
Private Cloud: Hier steht die gesamte Cloud-Infrastruktur exklusiv einem einzelnen Unternehmen zur Verfügung. Sie kann entweder im firmeneigenen Rechenzentrum betrieben oder von einem externen Dienstleister gehostet werden. Zugriff hat ausschließlich das Unternehmen, was ein hohes Maß an Datensicherheit und Kontrolle ermöglicht. Die Verantwortung für die Wartung und das Management der Cloud liegt in der Regel aber auch beim Unternehmen selbst.
Public Cloud ist das Gegenmodell zur Private Cloud. Hier werden IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicher und Anwendungen von einem Cloud-Anbieter über das Internet bereitgestellt und von mehreren Kunden gemeinsam genutzt. Obwohl die Daten voneinander getrennt sind, teilen sich die Nutzer dieselbe physische Infrastruktur. Die Wartung, Skalierung, Sicherheit und das Management der Public Cloud werden vom Dienstleister übernommen, was den eigenen administrativen Aufwand deutlich mindert.
Die Hybrid Cloud kombiniert Elemente der Private und der Public Cloud in einer gemeinsamen Architektur. Funktionen werden bei der Hybrid-Cloud in beiden Umgebungen verwaltet und Unternehmen können Workloads flexibel zwischen beiden Umgebungen verschieben. Dadurch lassen sich die Skalierbarkeit und Kosteneffizienz öffentlicher Cloud-Dienste optimal mit der Kontrolle und Sicherheit privater Umgebungen verbinden. Eine durchdachte Hybrid-Architektur ermöglicht Firmen, besonders ressourceneffizient und agil zu arbeiten.
Bei der Multi Cloud handelt es sich um eine Kombination mehrerer Clouds. Das kann zwei oder mehr Private Clouds, mehrere Public Clouds oder eine Mischung der unterschiedlichen Modelle beinhalten. Das Ziel einer Multi Cloud ist ein hohes Maß an Flexibilität, eine geringere Abhängigkeit von einem Anbieter und eine optimale Anpassung an individuelle Geschäftsanforderungen.
Jede Hardware- und Softwarekomponente einer Cloud-Architektur trägt dazu bei, virtuelle Ressourcen bereitzustellen und Workloads effizient in der Cloud auszuführen. Cloud Services abstrahieren dabei verschiedene technische Ebenen des Cloud Computing und ermöglichen es, Rechen-, Netzwerk- und Speicherressourcen flexibel und skalierbar zu nutzen. Folgende Kernkomponenten bilden die Grundlage moderner Cloud-Infrastrukturen:
Hochleistungsrechner, die von Cloud Providern in global verteilten Rechenzentren betrieben werden. Jeder Server verfügt über mehrere Prozessorkerne und viel Arbeitsspeicher, um eine hohe Rechenleistung und Verfügbarkeit sicherzustellen. In Cluster-Strukturen verbunden, ermöglichen Server die Bereitstellung einer breiten Palette von Cloud Computing Services.
Gewährleistet die Kommunikation zwischen Rechenzentren, Servern und einzelnen Cloud-Diensten. Router, Switches, Firewalls und Load Balancer steuern den gesamten Datenverkehr, verteilen Lasten dynamisch und optimieren Performance und Sicherheit.
Dient als persistenter, skalierbarer Datenraum innerhalb der Cloud-Architektur. Er ist über das Internet ortsunabhängig zugänglich und lässt sich flexibel an wachsende Workloads anpassen.
Diese Schicht umfasst Hypervisoren, Container-Orchestrierungssysteme (z. B. Kubernetes) sowie Management-Tools und APIs, über die Anwender und Administratoren auf die virtualisierten Ressourcen zugreifen.
Cloud-Architektur beschreibt den strukturellen Aufbau einer Cloud-Umgebung. Sie definiert, wie Rechenressourcen, Netzwerke, Speicher und Anwendungen miteinander verzahnt sind, um skalierbare und effiziente Dienste bereitzustellen. Management-Systeme sorgen hingegen im laufenden Betrieb für die Umsetzung und Überwachung dieser Architektur.
Partner wie Cloud-Provider (z. B. STACKIT) bieten Tools, Plattformen und Know-how, um Architekturen zu planen, Data-Discovery-Prozesse durchzuführen und gemeinsam zu entwickeln. Sie unterstützen bei der Auswahl geeigneter Services, bei der Integration bestehender Systeme und beim Aufbau sicherer, leistungsstarker Strukturen.
Die Cloud-Architektur ist das konzeptionelle Design einer Cloud-basierten Anwendung, sozusagen der Bauplan. Sie legt fest, wie Technologien wie Microservices, APIs und Container zusammenarbeiten, damit Anwendungen flexibel, skalierbar und wartbar bleiben. Cloud-Infrastruktur umfasst hingegen die tatsächlichen technischen Ressourcen, also Server, Netzwerke, Speicherlösungen und Software.