Digitale Souveränität & Konformität
Durch den Betrieb auf STACKIT am Standort Deutschland erfüllt KUNO die strengen europäischen Datenschutzvorgaben. Das sichert den langfristigen Schutz hochsensibler Kunden- und Polizeidaten.
Was die Wenigsten wissen: Während die Bank das PIN-Verfahren aufgrund der Sperrung blockiert, bleibt die Hintertür für das SEPA-Lastschriftverfahren offen. Kriminelle können so allein mit einer gefälschten Unterschrift weiter auf Ihre Kosten einkaufen.
Diese gefährliche Sicherheitslücke erkannte vor über 20 Jahren ein weitsichtiger Kommissar aus Niedersachsen. Er gab den entscheidenden Impuls für eine Lösung, die heute aus dem deutschen Handel nicht mehr wegzudenken ist. Das EHI Retail Institute nahm diesen Ball auf und entwickelte daraus KUNO. Als nationales EC-Kartensperrsystem bildet es seitdem das unsichtbare Sicherheitsnetz zwischen Polizei und Wirtschaft, um Lastschriftbetrug effektiv zu stoppen.
Für maximale digitale Unabhängigkeit und den Schutz hochsensibler Kunden- und Polizeidaten wollten das EHI Retail Institute und der IT-Spezialist Interlake nun einen entscheidenden Schritt nach vorne machen und auf eine souveräne Cloud-Infrastruktur migrieren.
Den idealen Partner fanden EHI und Interlake schließlich in STACKIT. Durch den Wechsel auf die souveräne Infrastruktur von STACKIT wurde KUNO technologisch komplett neu aufgestellt. „STACKIT ist für uns eine optimale Lösung, da wir dort beide Anforderungen erfüllt sehen: eine verlässliche Lösung mit hoher Verfügbarkeit und gleichzeitig die Einhaltung des deutschen und europäischen Datenschutzrechts“, so Marco Atzberger zur Entscheidung für STACKIT.
Interlake übernahm dabei die Rolle des Architekten im „Maschinenraum“. Das Team überführte die gesamte Anwendung von .NET auf .NET Core und betreibt sie nun auf einem hochmodernen Kubernetes Cluster. Sven Slazenger, Geschäftsführer von Interlake, sieht in STACKIT generell die beste Wahl für Themen der kritischen Infrastruktur.
Mit der erfolgreichen Migration von KUNO haben das EHI Retail Institute, Interlake und STACKIT bewiesen, dass selbst hochsensible, kritische Infrastrukturen in Deutschland heute souverän und zukunftssicher betrieben werden können. „Diese Unabhängigkeit zu haben, dass wir wissen, wir können das einfach auch in einem regional übersichtlichen Raum zuverlässig betreiben, ohne dass irgendjemand dazwischenfunkt – das wird gerade bei diesen kritischen Anwendungen ein immer wichtigeres Thema”, resümiert Sven Slazenger.
Das Projekt markiert damit einen entscheidenden Wendepunkt für die digitale Selbstbestimmung im Einzelhandel. Darüber hinaus verdeutlicht es ganz klar: Digitale Souveränität ist heute das sicherste Fundament für die Innovationen von morgen.
Durch den Betrieb auf STACKIT am Standort Deutschland erfüllt KUNO die strengen europäischen Datenschutzvorgaben. Das sichert den langfristigen Schutz hochsensibler Kunden- und Polizeidaten.
Mit dem Wechsel auf eine Kubernetes-basierte Architektur wurde KUNO technologisch modernisiert. Das System ist nun deutlich flexibler und kann bei steigenden Anforderungen im Handel, wie etwa Lastspitzen im Weihnachtsgeschäft, jederzeit nahtlos und kosteneffizient mitskalieren.
Durch die Migration wurde die technologische Abhängigkeit von außereuropäischen Plattformen reduziert. KUNO profitiert nun von einer autarken Infrastruktur, die höchste Verfügbarkeit für den deutschen Einzelhandel sicherstellt.