KUNO ist ein national verfügbares System, das den Handel vor Zahlungsbetrug mit gestohlenen Karten schützt. Täglich werden hier hochsensible Kontoinformationen und personenbezogene Daten zwischen Polizeidienststellen, dem EHI und den Netzbetreibern des Handels bewegt. Die Komplexität des föderalen Systems in Deutschland mit 16 unterschiedlichen Landesnetzen stellt dabei enorme Anforderungen an die Schnittstellen und die Stabilität der Infrastruktur.
„Nachdem KUNO jetzt seinen 20. Geburtstag feiert, wollen wir sicherstellen, dass wir auch die nächsten zehn Jahre gut positioniert sind”, erklärt Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung des EHI Retail Institute, die Notwendigkeit einer Migration des Systems in eine moderne Cloud-Umgebung.
Die Herausforderung: Während der Migration durfte es auf keinen Fall zu einer Unterbrechungen kommen, da das System jederzeit verfügbar sein muss, wenn der Handel geöffnet hat. Undenkbar, dass Kriminelle einen technischen Ausfall für ihre Zwecke missbrauchen. Zusammen mit Interlake suchte das EHI daher nach einem Partner, der eine entsprechende Migration im laufenden Betrieb durchführen sowie die kompromisslose Datensouveränität nach deutschem und europäischem Recht garantieren konnte. Darüber hinaus sollte der Anbieter moderne Cloud-Technologien wie Kubernetes für eine bessere Skalierbarkeit bereitstellen können.