Cloud-Sicherheit

Maximaler Schutz von Daten und Anwendungen

Eine Hand hält eine schwebende, leuchtend weiße Cloud-Grafik mit einem Vorhängeschloss-Symbol im Inneren. Die Cloud ist von einem digitalen Netzwerk aus Punkten und Linien umgeben. Der Hintergrund ist eine dunkle Wand, beleuchtet von blauem und pinkem Neonlicht. Das Bild symbolisiert Cloud-Sicherheit, Datenschutz und den Schutz digitaler Infrastrukturen.

Cloud-Sicherheit bedeutet, dass Daten, Programme und Dienste, die in der Cloud gespeichert oder verwendet werden, vor Verlust, Diebstahl und Missbrauch geschützt werden. Eine Cloud-Plattform ist ein Ort im Internet, an dem sich beispielsweise Dateien ablegen und verwalten lassen oder an dem Software verwendet werden kann – ohne Speicher auf den eigenen Geräten dafür verwenden zu müssen. Damit diese Daten jedoch sicher bleiben, braucht es eine effiziente Strategie zur Sicherung, also Schutzmaßnahmen wie starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Verschlüsselung.

Auch klare Zugriffsrechte und Backups gewährleisten die Sicherheit, damit tatsächlich nur berechtigte Benutzer auf Inhalte in der Cloud zugreifen können. Sowohl der Cloud-Anbieter als auch die Nutzer der Cloud tragen Verantwortung für die Security. Der Cloud-Anbieter schützt die Technologie dahinter, der Benutzer achtet selbst auf sichere Einstellungen sowie auf den richtigen Datenumgang. Ohne eine effiziente Cloud-Sicherheit drohen erhebliche Sicherheitsrisiken wie zum Beispiel Datendiebstahl, Hackerangriffe oder rechtliche Schwierigkeiten.

STACKIT hilft als Cloud-Anbieter dabei, ihre IT-Ressourcen moderner und flexibler zu machen. Dafür werden diverse Cloud-Dienste und Rechenzentrum-Services angeboten. Wir sorgen dafür, dass wichtige und sensible Daten in der Cloud sicher bleiben, weil sie in deutschen und österreichischen Rechenzentren – DSGVO-konform – gespeichert werden. Durch die Bereitstellung und Kombination von Cloud- und Rechenzentrumsangeboten können Unternehmen ihre IT-Ressourcen wunschgemäß gestalten und gleichzeitig die Vorteile der Cloud-Infrastrukturen nutzen. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wichtige zur Cloud-Security.

Die wichtigsten Begriffserklärungen zum Thema Cloud-Sicherheit in diesem Artikel

  • Cloud-Computing: Bereitstellung und Verwendung von IT-Ressourcen wie Speicher, Rechenleistung oder Software über das Internet, anstatt lokal auf den eigenen Geräten. Beim Cloud-Computing können Nutzer flexibel von diesen Diensten Gebrauch machen – bedarfsgerecht und ohne eigene Hardware betreiben zu müssen.
  • Intrusion Prevention System (IPS): Sicherheitssystem für die Überwachung des Netzwerkverkehrs. Diese Technologie erkennt schädliche Aktivitäten in einem Computernetzwerk und blockiert diese automatisch, bevor sie einen Schaden verursachen können.
  • Threat: Der Begriff Threat bedeutet übersetzt Bedrohung. Es geht also um ein potenzielles Ereignis, eine mögliche Gefahr für die Sicherheit von Daten oder Systemen in einer Cloud. Dazu gehören beispielsweise Cyberangriffe wie Phishing, Malware, Ransomware, Datenlecks, Insider-Bedrohungen oder DDoS-Attacken. Auch menschliche Fehler und Fehlkonfigurationen sind jedoch als mögliche Bedrohungen zu betrachten, die die Sicherheit, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von IT-Systemen und Daten in der Cloud gefährden können.
  • Governance: Governance bezeichnet die Gesamtheit aller Regeln, Richtlinien und Prozesse, um Daten auf eine Weise zu verwalten, die IT-Systeme schützt und auch den Schutz sensibler Informationen ermöglicht.
  • Assets: Mit dem Begriff Assets werden Ressourcen eines Unternehmens bezeichnet, die in der Cloud verwaltet werden, so etwa Daten, Anwendungen, virtuelle Maschinen, Datenbanken, Netzwerkelemente und sogar Zugangsdaten. Das Cloud-Asset-Management umfasst die Identifikation, Katalogisierung und die Überwachung all dieser Werte, um Risiken frühzeitig zu erkennen und sich gezielt zu schützen.
  • Georedundante Datenspeicherung: Hierbei werden Daten an mindestens zwei geografisch voneinander getrennten Rechenzentren gespeichert. Ziel ist, die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten auch bei größeren Störungen oder technischen Ausfällen zu gewährleisten und bei Ausfall eines Standorts auf den anderen umschalten zu können.
  • Verschlüsselung: Schutz von Daten und Informationen durch Umwandlung in einen unlesbaren Code mithilfe von Algorithmen.
  • Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM): Verwaltung und Kontrolle von Benutzeridentitäten, einschließlich deren Zugriffsrechte auf Systeme und Daten in der Cloud.
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): Authentifizierungsverfahren, bei dem mindestens zwei unabhängige Faktoren – etwa ein Einmalcode und ein Passwort – zur Identitätsprüfung verwendet werden. Für diese sichere Umgebung müssen Nutzer bzw. Mitarbeiter also mehrere Nachweise erbringen, um Zugang zu den Daten zu erhalten.
  • Cloud Access Security Broker (CASB): Security-Lösung, die zwischen Cloud-Nutzern und Cloud-Anbietern sitzt. Diese Software vermittelt, um Richtlinien für die Sicherheit durchzusetzen und den Datenverkehr zu überwachen.
  • Zero Trust Network Access (ZTNA): Sicherheitskonzept, bei dem grundsätzlich kein Nutzer und kein Gerät als vertrauenswürdig eingestuft wird. Jedem Zugriff wird also misstraut und vor dem Zugang genau geprüft.
  • Netzwerksicherheit und Firewalls: Schutzmechanismen, die den Datenverkehr überwachen und somit helfen, unerlaubte Zugriffe zu verhindern.
  • Data Loss Prevention (DLP): Technologien, Strategien und Richtlinien wie Data Loss Prevention verhindern, dass vertrauliche Informationen die Cloud-Umgebung versehentlich oder absichtlich verlassen.
  • Shared Responsibility Model: Dieses Modell regelt, welche Sicherheitsaufgaben vom Cloud-Anbieter und welche vom Kunden zu übernehmen sind.
  • Schwachstellen-Scan: Tests, mit denen Schwachstellen in der Cloud-Computing-Infrastruktur identifiziert werden sollen.
  • Compliance: Compliance bedeutet die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Vorschriften wie der DSGVO oder ISO 27001. Erfahren Sie mehr zu den Cloud-Zertifikaten von STACKIT.

Welche Vorteile bietet Cloud-Sicherheit mit STACKIT für Unternehmen?

STACKIT kann in puncto Cloud-Sicherheit eine Reihe von Vorteilen bieten, die vor allem für Unternehmen attraktiv sind, die hohe Anforderungen an Datenschutz, Kontrolle und Compliance stellen.

DSGVO-Konformität und Datensouveränität

STACKIT speichert und verarbeitet alle Datensätze ausschließlich in eigenen Rechenzentren in Deutschland und Österreich. Somit erfüllen wir als Cloud-Anbieter strengste europäische Anforderungen an den Datenschutz und gewährleisten, dass niemand Unbefugtes Datenzugriff erhält. Das ist ein entscheidender Vorteil in der Sicherheit für Benutzer gegenüber zahlreichen internationalen Cloud-Anbietern.

Maximale Sicherheit

Die STACKIT-Rechenzentren sind ISO-27001-zertifiziert und entsprechen somit den höchsten internationalen Standards für IT-Sicherheit. Zusätzliche Security-Maßnahmen wie eine georedundante Datenspeicherung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und sichere Datenisolierung bieten einen noch umfassenderen Schutz vertraulicher Informationen.

Security by Default

Zugriffe aus dem Internet werden standardmäßig nicht aktiviert, können bei Bedarf jedoch individuell gesteuert werden. Über das STACKIT-Portal können Firewalls und Netzwerke einfach konfiguriert werden, sodass Unternehmen ihre Sicherheitsregeln flexibel anpassen können.

Unabhängigkeit und Transparenz

STACKIT setzt auf offene Standards und transparente Prozesse. So behalten Unternehmen die volle Kontrolle über alle Daten und vermeiden Abhängigkeiten von globalen Cloud-Anbietern, was auch das Risiko von Vendor Lock-In und ungewollten Datenzugriffen reduziert.

Hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit

Unsere Plattform ist skalierbar und leistungsstark, also auch für Hochverfügbarkeitsszenarien ausgelegt. Das ermöglicht Unternehmen auch kritische Anwendungen sicher und effizient zu betreiben.

Nachhaltigkeit

STACKIT verwendet erneuerbare Energien für den Betrieb der Rechenzentren und verfolgt somit als Unternehmen selbst eine nachhaltige Strategie. Für zahlreiche Unternehmen sind solche Lösungen ein weiteres Plus!

Die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen im Cloud-Computing

Eine leistungsstarke Cloud-Sicherheit muss zentrale Funktionen abdecken, um Daten, Anwendungen und Infrastruktur in der Cloud umfassend zu schützen:

Identitätsmanagement und Zugangskontrollen spielen eine große Rolle. Nur autorisierte Nutzer sollten Zugriff auf Cloud-Ressourcen haben. Das kann beispielsweise durch starke Passwörter oder Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) sichergestellt werden. Sensible Daten müssen sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt werden, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Eine wichtige Rolle kommt auch der Netzwerksicherheit zu: Der Einsatz von Firewalls, Netzwerksegmentierung und Intrusion Detection/Prevention-Systemen (IDS/IPS) schützt die Cloud-Computing-Infrastruktur vor unbefugtem Zugriff sowie vor Angriffen. 

Eine kontinuierliche Überwachung und Protokollierung helfen in der Regel, von verdächtigen Aktivitäten und Angriffen frühzeitig zu erfahren und angemessen darauf zu reagieren. Auch regelmäßige Backups bieten die Möglichkeit, Datenverluste zu minimieren. Die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Vorgaben (Compliance und Datenschutz) ist essenziell wichtig. Durch einen leistungsstarken Datenschutz können Unternehmen rechtliche Risiken vermeiden. Besonders wichtig ist auch ein Sicherheitsbewusstsein der Nutzer. Die Mitarbeiter eines Unternehmens müssen Risiken für die Cloud-Sicherheit wie unsichere Passwörter oder Phishing verstehen.

Die effektivsten Verschlüsselungsarten in der Cloud-Verwaltung

  • Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) bietet den maximalen Schutz, denn Daten werden sowohl bei der Übertragung als auch bei der Speicherung verschlüsselt und können nur vom Absender sowie vom Empfänger entschlüsselt werden. Der Cloud-Anbieter hat keinerlei Zugriff auf die Schlüssel, was das Risiko deutlich mindert.
  • Auch das sogenannte Zero Knowledge-Prinzip sorgt dafür, dass Cloud-Anbieter keinen Zugriff auf verschlüsselte Daten haben. Hier werden die Daten bereits vor dem Hochladen in die Cloud-Umgebung verschlüsselt.
  • Eine Transportverschlüsselung (TLS) schützt die Daten während der Übertragung zwischen Cloud-Server und Client. Das verhindert, dass Angreifer Datensätze unterwegs abfangen oder manipulieren können.
  • Eine serverseitige Verschlüsselung, etwa AES-256), speichert Daten nach dem Hochladen auf dem Server des Cloud-Anbieters verschlüsselt ab. Diese Verschlüsselungstechnologie gilt als Goldstandard für die symmetrische Verschlüsselung und wird in der Regel sehr häufig eingesetzt.
Eine Person arbeitet an einem Laptop und Tablet, während der Bildschirm von leuchtenden, roten Warnsymbolen (Ausrufezeichen in einem Dreieck) und "System Warning"-Meldungen überlagert wird. Daneben sind digitale Interface-Elemente mit den Aufschriften "AI" und "DATA" zu sehen. Das Bild symbolisiert Cybersicherheitsbedrohungen, Datenlecks, Systemfehler oder die Notwendigkeit digitaler Schutzmaßnahmen.

Die häufigsten Cloud-Risiken und Bedrohungen im Überblick

Gefahr durch Fehlkonfigurationen: Fehlkonfigurationen, wie falsch eingerichtete Cloud-Lösungen, sind eine der größten Schwachstellen, die Angreifern oft unbefugten Zugriff auf Daten und Systeme ermöglichen.

Unzureichendes Zugriffs- und Identitätsmanagement: Fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung, schwache Passwörter oder auch schlecht verwaltete Zugriffsrechte führen dazu, dass Angreifer leichter auf Cloud-Umgebungen – einschließlich auf vertrauliche Daten – zugreifen können.

Angriffe über unsichere APIs: Schwachstellen oder unsichere Programmierstellen in APIs bieten Angreifern eine breite Angriffsfläche, um Systeme zu manipulieren oder für Datendiebstahl.

Ransomware- und Malware-Angriffe: Schadsoftware ist in der Lage, Daten zu verschlüsseln, zu stehlen, zu verwenden oder Cloud-Dienste lahmzulegen.

Phishing-Angriffe: Angreifer nutzen häufig auch gefälschte Webseiten oder E-Mails, um an Zugangsdaten von Cloud-Nutzern zu gelangen und im nächsten Schritt Konten zu übernehmen.

Unbefugte Zugriffe: Diese führen zum Datendiebstahl oder zur Offenlegung vertraulicher Daten, häufig mit schwerwiegenden Konsequenzen für Unternehmen.

Sicherheitslücken: Mangelnde Sicherheitslösungen, fehlende Überwachungen oder nicht aktualisierte Systeme erhöhen das Risiko für Datenverluste und Angriffe.

Tipps, Tricks & wichtige Infos für Ihre Cloud-Sicherheit mit STACKIT

Vergessen Sie bei beiden Cloud-Computing-Umgebungen das Monitoring nicht. Nutzen Sie Tools zur Überwachung, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Bei Security-Lösungen für Unternehmen sind Protokolle (Logs) sehr wichtig, denn diese helfen im Ernstfall bei der Aufklärung.

Cloud-Sicherheit mit STACKIT – ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen

Cloud-Sicherheit ist das A und O für den Erfolg von Unternehmen, die auf Cloud-Lösungen setzen. Moderne Verschlüsselungstechnologien, strenge Zugriffskontrollen und georedundante Speicherung sind nur einige der leistungsstarken Sicherheitsmaßnahmen, die STACKIT für Unternehmen bereithält. Setzen Sie mit STACKIT auf sichere, datensouveräne Cloud-Lösungen und behalten Sie die volle Kontrolle über all Ihre Daten.

FAQ – häufige Fragen zur Cloud-Sicherheit

Was sind die größten Cloud-Sicherheitsrisiken?

Zu den größten Cloud-Sicherheitsrisiken gehören Fehlkonfigurationen, Datenschutzverletzungen, unsichere Schnittstellen sowie unzureichende Identitäts- und Anmeldedatenverwaltung.

Was sind die Komponenten der Cloud-Sicherheit?

Datenverschlüsselung, Intrusion Detection Systems (IDS oder Angriffserkennungssysteme), Firewall-Schutz, Security-Information und Event Management (SIEM) gehören zu den Komponenten von Cloud-Sicherheitslösungen.

Wie wird die Cloud-Umgebung vor Bedrohungen geschützt?

Die Cloud-Sicherung umfasst verschiedene Sicherheitsservices wie Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, Erkennung und regelmäßige Sicherheitsbewertungen.